Demokratische Erziehung

„Demokratielernen ist Grundprinzip in allen Bereichen ihrer pädagogischen Arbeit. Die Schule selbst muss Handlungsfeld gelebter Demokratie sein, indem die Würde des jeweiligen anderen großgeschrieben, Toleranz gegenüber anderen Menschen und Meinungen geübt, für Zivilcourage eingetreten wird, Regeln eingehalten und Konflikte gewaltfrei gelöst werden. Demokratieerziehung ist Aufgabe aller Fächer. In jedem Fach, wie auch außerhalb des Unterrichts geht es darum, die Verantwortungsübernahme durch die Schülerinnen und Schüler sowohl zu fordern, als auch zu fördern und sie damit zugleich beim Aufbau persönlicher und sozialer Kompetenz zu unterstützen.“

Zitat aus dem Beschluss der Kultusministerkonferenz (5./6.3.2009)

Es ist uns ein wichtiges Anliegen, eine demokratische Schulkultur an unserer Schule zu entwickeln.
Hierbei gibt es bereits zahlreiche etablierte Elemente

  • Schulordnung
  • Klassen- und Pausenregeln
  • Klasse 2000 in Kooperation mit unserer Schulsozialarbeiterin Frau Fehling
  • Klassensprecherwahl
  • Kinderkonferenz
  • Klassenrat
  • Schulversammlung
  • Ausbildung zum Pausenhelfer/zur Pausenhelferin

Der Klassenrat

ist eine regelmäßig stattfindende Gesprächsrunde, in der sich Schüler/Schülerinnen und die Klassenlehrerin gemeinsam mit konkreten Anliegen der Klassengemeinschaft beschäftigen. Es ist der richtige Ort für all die kleinen Dinge, die alle angehen und die für das Wohlfühlen von Schülern und Lehrern im Lebensraum Schule Bedeutung haben. 

Schulversammlung

In der Schulversammlung kommen alle Schülerinnen und Schüler, sowie die Lehrer/innen im Plenum zusammen. Hier werden die Belange der Schüler und der Schule besprochen. Moderiert wird die Schulversammlung zu großen Teilen von den Klassensprecherinnen und Klassensprechern der Klassen 3 und 4. Die erste Schulversammlung im Schuljahr findet immer um den Tag der Kinderrechte statt, die jedes Jahr von den Kindern thematisiert werden.

Die Schulversammlungen leisten einen wichtigen Beitrag, das Schulklima zu verbessern. Für die Schüler sind die Versammlungen ein wichtiger Lernort für eine lebendige Demokratie. Somit tragen sie zur Verbesserung des Schulklimas bei und füllen den Begriff „Schulgemeinschaft“ mit Leben.

Projekt Pausenhelfer und Pausenhelferinnen

Jedes Jahr werden Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen zu Pausenhelferinnen und Pausenhelfern ausgebildet.* Nach einer Übungsphase im neuen Schuljahr stehen sie ihren Mitschülern vor allem in der großen Pause als Helfer zur Seite. Sie vermitteln bei  Auseinandersetzungen und wenden bei kleineren Verletzungen an, was sie im Erste-Hilfe-Kurs gelernt haben.

Die Kinderkonferenz

Hier treffen sich die Klassensprecher und Klassensprecherinnen mit der Schulleiterin und der Schulsozialarbeiterin der Schule. Sie tauschen Ideen und Anliegen aus, die Sie ihren Klassen oder auch der Schulleitung mitteilen und beraten zum Beispiel über den Spendenzweck des Sponsorenlaufs.